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die gemeine Anna (Anner legasthener)

Den kaum vorhandenen Fähigkeiten, den eigenen Körper beim Agility so zu kontrollieren, dass der Hund NICHT den Tunnel, sondern eine Hürde nimmt, verdankt die gemeine Anna den lateinischen Namen Anner legasthener. Die gemeine Anna zeichnet sich durch eine oft grünliche Färbung aus, um sich der Umwelt besser anzupassen und nicht so schnell entdeckt zu werden. Sie ist mittelgross und verfügt über die Fähigkeit, ihre natürliche Größe von 1,74 m auf bis zu 1,84 aufzustocken. Da dieser Vorgang sehr energieaufwändig ist, kommt dies nur in Ausnahmefällen vor. Generell zeichnet sich Anner legasthener durch enorme Energiesparsamkeit aus, umgangssprachlich auch mit dem Begriff faul behaftet. Ihr äusserliches Erscheinungsbild lässt dies nicht unbedingt vermuten, aber tatsächlich ist sie sportlich wie ein Zwieback. Siehe folgendes Bild, auf dem sie verzweifelt versucht, sich an einem Baum entlang ranken zu lassen (man beachte die erstaunliche Höhe!).

Umso erstaunlicher war es für die befreundenten Spezies, als sie das Vorhaben der Anschaffung eines Hundes mitteilte - so faul wie sie sei, könne sie keinem Hund ein vernünftiges Leben bieten. Aber - für Überraschungen ist Anner legasthener immer gut.

Den Hund suchte sie zunächst in Tierheimen der Umgebung, fand dort jedoch nicht "ihren" Hund. Also durchsurfte sie das Internet und fand auf einer schweizer Seite eine Anzeige, auf die sie sich meldete. Es kam eine Antwort aus Düsseldorf - von Verena. Einige Wochen und 20 Emails später traf Anner auf den Pudelmischling Florian, der sich es beim Anblick der grünen Anner sofort auf ihrem Schoss bequem machte. Nach einer schlaflosen Nacht (erst war Anners Reaktion auf einen "Pudelmischling gar nicht recht positiv) entschied sie sich für ihn und hat es nie bereut - ganz im Gegenteil. Die Internetbekanntschaft Frau Brüller ist wie man sehen kann - zu einer Symbiose geworden. Lesen Sie mehr über Verena hier.

Anner legasthener studiert Chemie - daher auch die detaillierten chemischen Strukturen auf der Giftstoff-Seite - und wollte ursprünglich mal in der Virologie enden. Durch ihren Symbioseeingang mit einem Hund hätte sie nun jedoch Interesse, in einem Konzern zu arbeiten, der Pharmaprodukte o. ä. für Haustiere erforscht.

Die gemeine Anner liebt wie ihr Symbiont warme Plätze. So kommt es oft vor, dass ihr Symbiont und sie einig unter einer grossen Decke liegen und sich gemeinsam einen Kamin mit einer Ochsenschwanzsuppe in einem Kessel vorstellen.

Durch das neugewonnene Wuffi stellte sich Anna schnell auf neue Praktiken in der Küche ein. Dosenfutter oder dergleichen gibt es - aber auch oft rohes Fleisch und selbstgekochte Dinge. Gut, dass es die Metro gibt, da bekommt man eben schnell 10 kg Rindfleisch für wenig Geld. Nur das zerteilen will gelernt sein...

Bis auf die Höhenvariabilität ist Anner legasthener auch in der Lage, ihr Mimik erstaunlich zu verzerren. Besonders unter dem Einfluss von Prosecco kommen solche Veränderungen gerne vor: